Mein Anliegen

Ich hatte eine sehr ausgeglichene Kindheit, und auch heute lebe ich in einem sicheren und liebevollen Umfeld. Etwas davon möchte ich weitergeben an Menschen, die unter anderen, widrigeren Umständen aufwachsen. Dazu möchte ich selbst aktiv werden, etwas in Bewegung setzen.

Während meines Studiums (Promotion Biologie) begann ich mich neben der rein beobachtenden Naturwissenschaft auch für zwischenmenschliche Kommunikation zu interessieren.

In den 90er Jahren habe ich einen Waldkindergarten gegründet; danach war ich leitend in mehreren Projekten für und mit Kindern tätig. Diese Projekte, hauptsächlich mit Waisen aus Afrika und den Philippinen, führten mir einmal mehr vor Augen, dass es auf unserer Erde unglaublich viele Kinder gibt, die Unterstützung benötigen – Nahrung, ein Heim, eine Ausbildung – um eine Chance auf ein Leben in Würde zu haben.

Als ich 2003 das erste Mal etwas über GfK las, faszinierte mich das sofort. Es kommt vor, dass man im Leben auf Dinge stößt, die im Kern schon in einem schlummern, die nur darauf warten, geweckt zu werden. So ging es mir mit der Gewaltfreien Kommunikation.

Inzwischen plane ich den fünften internationalen GfK-Workshop und beobachte mit Freude verschiedene Nachfolgeprojekte, die die Teilnehmer selbst in ihren Herkunftsländern durchführen.

Es ist wunderbar zu sehen, wie GfK von den Teilnehmern verinnerlicht wird. GfK ist nicht nur Sprache und innere Haltung, sondern auch eine Quelle der Energie: durch den Wunsch, diese kostbaren Gefühle auch anderen Menschen zu ermöglichen.

Meine Qualifikation

Seit Februar 2010 bin ich zertifizierte GfK-Trainerin (Center for Nonviolent Communication).

Ich habe eine Mediationsausbildung (Mediatorin BM, Bundesverband Mediation) und mehrere Restorative Circle-Trainings gemacht (bei Dominic Barter).

Dass ich mit den von mir initiierten GfK-Projekten Gewaltfreie Kommunikation und die Arbeit mit Kindern zusammenbringen kann, ist für mich ein konsequenter Schritt in eine befriedigende Richtung. Zu Beginn habe ich meine Aufgabe mehr im Hintergrund, in der Planung und Organisation der Projekte gesehen. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich seit 2010 auch aktiv als Trainerin mitwirke.

2012 habe ich eine berufsbegleitende Ausbildung in Bereich der Kooperativen Abenteuerspiele bei verschiedenen Fortbildern gemacht. Ich spiele selber sehr gerne, weil ich dabei eine große Leichtigkeit entwickeln und den anderen Menschen, ohne viel über sie zu wissen, nahe kommen kann. Gleichzeitig nutze ich diese Brücke für Begegnungen mit Jugendlichen, deren Welt mir so leichter geöffnet wird. Wir tun etwas gemeinsam, was wir ohnehin seit vielen Jahren immer wieder spontan machen, wir spielen zusammen. Der Gewinn dabei ist das entstehende Vertrauen und das Bestreben, eigene Lösungen zu finden. Ich liebe die Präsenz beim Spielen.


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